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In Kentucky bricht der Notstand aus... oder wie wir 2cm Schnee hatten

Heute, 4. Dezember ist das Chaos in Kentucky ausgebrochen. Schon heute morgen kamen in den Nachrichten Winter-Sturm-Warnungen, in einigen Counties (sowas wie Regierungsbezirke) hatten die Schulen geschlossen. Gegen mittag fing es dann hier in Lexington ein wenig an zu schneien.

Wann immer wir Gelegenheit hatten, aus dem Fenster zu schauen, wir haben ja immer noch kein Büro mit Fenster, erfreuten wir uns eines munteren Schneegeriesels, das ein wenig liegenblieb. Unsere Freude erlosch als wir uns gegen kurz vor halb sechs ins Auto setzten, um nach Hause zu fahren. Nicht, dass wir jetzt so viel Schnee hatten, dass man nicht mehr fahren konnte. Nein, nur die Einheimischen meinten man könnte nicht mehr wirklich fahren und sind im Schritttempo durch die Gegend geschlichen. Da das ganz Lexington ungefähr zur selben Zeit tat, haben wir für unseren Heimweg weit über eine Stunde gebraucht, sonst brauchen wir, wenn Vekehr ist ca. 25 min, bei freier Strecke nur 10 min. Wir wollten ja eigenlich noch ein wenig Einkaufen, aber das haben wir dann lieber gelassen, wer weiss, ob die uns wieder vom Parkplatz gelassen hätten.

Auf halber Strecke haben wir dann sogar einen Schneepflug gesehen, der hinten auch Salz gestreut hat. Hatten wir ja nicht mit gerechnet, dass die in dieser Gegend sowas haben.

Im Radio haben sie dann heute abend schon durchgesagt, in welchen Schulen morgen überall die Schule ausfällt. In Deutschland kannst Du froh sein, wenn Du das erfährst, bevor Du morgens aus dem Haus musst!

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Regina Hannemann